Abb.: Das zentrale Denkmal für die in Jasenovac ermordeten Rom:nja in der Gedenkstätte Uštica
© Martin Holler
Über 500.000 Rom:nja und Sinti:zze wurden im gesamten deutschen Herrschaftsbereich, insbesondere auch auf dem Balkan, während des Nationalsozialismus ermordet. Bis heute ist der „Samudaripen“ (Romanes: vollständiger Mord) kaum im gesamtgesellschaftlichen Bewusstsein.Nach einem Impulsvortrag von Magdalena Lovrić über die NS-Verfolgung in Kroatien, die dort tätigen Kollaborateure, sowie die Erinnerungskultur diskutieren Sami Dzemailovski von Carmen e.V., Kenan Emini vom Bun-desromaverband e.V., Magdalena Lovrić und Ruždija Sejdović vom Rom e.V. über das Gedenken und die fehlende politische und gesellschaftliche Anerkennung in Deutschland.
Moderation: Radoslav Ganev (RomAnity e.V.)
Musikalische Begleitung: June Heilig und Sergej Hartmann
Die Veranstaltung ist kostenlos, findet
am 21. Mai 2026 ab 19 Uhr im Kölner VHS-Forum am Neumarkt statt und ist eine Kooperation von NS-DOK, Kölner Volkshochschule,
Kommunales Integrationszentrum Köln, Verein EL-DE-Haus e.V., Melanchthon-Akademie Köln und Rom e.V.
Die Veranstaltung wird unterstützt von Evangelische Kirche Köln und Region,Carmen e.V. Bundesromaverband e.V. RomAnity e.V. Rautenstrauch-Joest-Museum,Kölnische Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V. Katholisches Bildungswerk Köln,DOMiD Interkulturelle Zentren,Germania Judaica,Centrum Schwule Geschichte,ikult e.V.

